

Actim 1ngeni
Das Actim 1ngeni ist ein automatisiertes Point-of-Care-System zur digitalen Auswertung der Actim PROM 1ngeni- und Actim Partus 1ngeni-Tests. Es unterstützt die schnelle Diagnostik bei Verdacht auf vorzeitigen Blasensprung (PROM und PPROM) sowie drohender Frühgeburt. Durch den präzisen Nachweis von IGFBP-1 bzw. phIGFBP-1 liefert das System innerhalb von fünf Minuten reproduzierbare, dokumentierbare und rückverfolgbare Ergebnisse direkt am Einsatzort.
Das Actim 1ngeni kombiniert immunochromatographische Schnelltests mit automatisierter digitaler Interpretation, wodurch Anwenderfehler durch visuelle Auswertung vermieden werden. QR-codierte Testcartridges ermöglichen die automatische Übernahme von Lot- und Kalibrationsdaten. Das Gerät speichert Patient-ID, Benutzer-ID, Testlot, Datum und Uhrzeit, was die Rückverfolgbarkeit verbessert. Über LIS oder AegisPOC lassen sich Ergebnisse strukturiert in Krankenhausprozesse integrieren. Ein mehrsprachiges Touchdisplay führt durch den Arbeitsablauf, während bis zu 999 Ergebnisse gespeichert werden können. Die kompakte Bauweise erleichtert den Einsatz in Notaufnahme, Kreißsaal oder Ambulanzen und unterstützt standardisierte PROM- und Frühgeburtsdiagnostik.
- Notaufnahme bei Verdacht auf PROM oder PPROM
- Geburtsstation und Kreißsaal für schnelle Entscheidungsfindung
- Perinatologische Zentren mit erhöhtem Risiko für Frühgeburtsereignisse
- Gynäkologische Ambulanzen und Schwangerenbetreuung
- Klinische Labore mit POC-Diagnostik
- Stationen ohne unmittelbaren Zugang zu Laboranalytik
- Abklärung eines vorzeitigen Blasensprungs mittels IGFBP-1-Nachweis (Actim PROM 1ngeni)
- Diagnostische Unterstützung bei prätermem Blasensprung (PPROM)
- Evaluation unklarer Flüssigkeitsabgänge in der Schwangerschaft
- Entscheidungsunterstützung für Aufnahme- oder Entlassungsmanagement
- Ergänzende Einschätzung einer drohenden Frühgeburt über phIGFBP-1 (Actim Partus 1ngeni)
- Dokumentationssichere, automatisierte Diagnostik ohne visuelle Ablesung
- Fünf-Minuten-Diagnostik für PROM-, PPROM- und Frühgeburtsabklärung
- Digitale Interpretation minimiert subjektive Fehlerquellen
- Standardisierte Abläufe durch QR-Code-basierte Testidentifikation
- Speicherung von bis zu 999 Testergebnissen
- Mehrsprachiges, intuitives Touchdisplay für schnellen Workflow
- Direkte Anbindung an LIS oder AegisPOC für vollständige Prozessintegration
- Kompakte Bauform für flexible Nutzung in beengten klinischen Bereichen
- Hohe Konsistenz der Diagnostik durch automatisierte Prozessführung
Im Gegensatz zu visuellen IGFBP-1- oder phIGFBP-1-Schnelltests bietet das Actim 1ngeni eine vollständig digitalisierte, standardisierte Ergebnissevaluation. Die automatisierte Interpretation sorgt für höhere Reproduzierbarkeit, besonders bei schwach ausgeprägten Testlinien. Systeme ohne auditierbare Ergebnisdokumentation liefern weniger rückverfolgbare Befunde. Auch die kombinierte PROM- und Frühgeburtsdiagnostik in einem einheitlichen Workflow hebt Actim 1ngeni von anderen POC-Lösungen ab. Während viele Alternativsysteme breitere Parameterpaletten bieten, fokussiert Actim 1ngeni auf eine besonders sensitive und workflowstabile PROM- und PPROM-Diagnostik.
Parameterübersicht
Es ist möglich, dass bestimmte berechnete Parameter nicht angegeben sind.
Testübersicht (2)
Actim Prom
Actim Partus
Actim Prom
Actim Partus
Studien & Produktdokumente
KI-Zusammenfassung
Die vorliegenden Anwendungsstudien zeigen, dass der Actim 1ngeni als automatisiertes System eine präzise Unterstützung bei der Diagnose von vorzeitigem Blasensprung (PROM) und der Einschätzung des Frühgeburtsrisikos bietet. Die Untersuchungen belegen eine exzellente Korrelation zwischen der automatisierten optischen Auswertung des Geräts und der herkömmlichen visuellen Beurteilung durch Fachpersonal, was die Verlässlichkeit im klinischen Alltag unterstreicht. Im Fokus steht dabei der Nachweis des Markers IGFBP-1: Während erhöhte Werte in der Zervikalsekretion signifikant mit drohenden Frühgeburten korrelieren und bei symptomatischen Patientinnen eine effektive Risikoeinschätzung innerhalb von sieben Tagen ermöglichen, ist der Test für das Screening asymptomatischer Hochrisikopatientinnen weniger geeignet. In der Diagnostik des Blasensprungs ermöglichen die biochemischen Marker eine schnelle Bestätigung in unklaren Fällen, selbst in frühen Schwangerschaftswochen zwischen der 15. und 20. Woche. Trotz einer gewissen Beeinflussung durch Blutkontaminationen im Vergleich zu anderen Immunoassays bietet das System durch die Point-of-Care-Technologie eine schnelle, objektive Entscheidungsgrundlage, um unnötige Interventionen zu vermeiden und die Patientensicherheit sowohl in der Landpraxis als auch in der Universitätsklinik zu erhöhen.
The APOSTEL 8 follow-up study investigates whether using atosiban to delay preterm birth (30–34 weeks) actually improves long-term outcomes. By assessing neurodevelopment and behavior at four years of age, this trial aims to determine if tocolytic treatment provides meaningful benefits for the child compared to a placebo.
"ROM Plus® maintains strong test characteristics for the detection of amniotic fluid proteins in the setting of blood contamination, and performs significantly better than Amnisure® and Actim® PROM tests in the presence of blood."
"We demonstrated excellent correlation between biologists and good or excellent correlation between AOR and human reading supporting the use of AOR in clinical practice."
"Elevated values of IGFBP -1 in cervical secretion were highly correlated with preterm labor. Screening for IGFBP could help in preventing preterm labor and its complications."
"The studied biochemical markers were only moderately successful in the prediction of preterm delivery."
The study concludes that the pIGFBP-1 bedside test is an effective tool for predicting preterm labor within seven days in symptomatic women. With a sensitivity of 74.3% and a negative predictive value of 73.6%, it allows for rapid clinical assessment and helps avoid unnecessary interventions by identifying patients at low risk for imminent delivery.
"PAMG-1 and IGFBP-1 can be detected in amniotic fluid between 15 and 20 completed WG, using respectively AmniSure and actim PROM."
While the Actim Partus test is effective for symptomatic patients, this study indicates it is an unreliable predictor of pre-term birth in high-risk asymptomatic women. Its poor performance, particularly in comparison to the fetal fibronectin test, suggests it is not suitable for screening this specific group.
The diagnosis of PROM, especially in its early stages, relies heavily on accurate confirmation to prevent severe neonatal complications. While traditional clinical methods are often sufficient, biochemical markers like PAMG-1 and IGFBP-1 provide essential diagnostic precision in uncertain cases. The adoption of these markers via point-of-care testing (POCT) allows for rapid, accessible, and reliable bedside verification, significantly improving management strategies in both outpatient and clinical settings.
KI-Zusammenfassung
Die vorliegenden Vergleichsstudien zeigen, dass das Actim-System eine zuverlässige und klinisch etablierte Methode zur Detektion des vorzeitigen Blasensprungs darstellt. Im direkten Vergleich mit Konkurrenzprodukten wie Amnioquick® Duo und AmniSure® liefert der auf dem Marker IGFBP-1 basierende Actim-Test eine vergleichbare und robuste Performance. Während Deckmyn et al. (2015) die Verlässlichkeit des Actim-Tests bestätigen, heben sie hervor, dass automatisierte Auswertungen – wie sie das Actim 1ngeni bietet – die Reproduzierbarkeit und das Datenmanagement gegenüber manuellen Methoden verbessern. In Meta-Analysen (Palacio et al., 2014) wurden bei identischen klinischen Bedingungen keine signifikanten Leistungsunterschiede zwischen IGFBP-1 (Actim) und PAMG-1 (AmniSure) festgestellt. Zwar zeigten In-vitro-Untersuchungen (Pollet-Villard et al., 2011) bei AmniSure eine niedrigere Nachweisgrenze, jedoch bleibt die klinische Spezifität des Actim-Systems gewahrt, da das Risiko für falsch-positive Ergebnisse durch Blutbeimengungen minimiert wird. Für den klinischen Alltag bedeutet dies, dass das Actim 1ngeni durch die Kombination aus bewährter Biochemie und objektiver digitaler Auswertung eine präzise und rechtssichere Diagnostik ermöglicht, die sowohl in der Hausarztpraxis als auch in der Universitätsklinik höchste Standards erfüllt.
Both the Actim® Prom and Amnioquick® Duo tests demonstrate comparable and reliable performance for detecting premature rupture of membranes. While the inclusion of AFP in the Amnioquick® Duo test slightly increases the risk of false positives due to potential blood traces, its automated reading system offers superior reproducibility and improved data management compared to manual methods.
"No differences were observed in the performance of the two tests [insulin-like growth factor binding protein-1 (IGFBP-1 - Actim® PROM) and placental alpha microglobulin-1 (PAMG-1 - AmniSure®)] in studies where they were used under the same clinical conditions or in women with known membrane status. Although AmniSure® performed better in suspected cases of PROM, this may need further analysis as exclusion of bleeding may not be representative of the real clinical presentation of women with suspected PROM."
This in vitro study compared the performance of Actim PROM (detecting IGFBP-1) and AmniSure (detecting PAMG-1) using 41 amniotic fluid samples. While both tests showed 100% sensitivity at low dilutions, AmniSure demonstrated a significantly lower detection limit, faster response times, and higher reproducibility than Actim PROM.
The study concludes that the phIGFBP-1 bedside test lacks sufficient accuracy to be a reliable predictor of preterm birth. While it shows a high negative predictive value, its low sensitivity and diagnostic efficiency (approx. 66-68%) suggest that its routine clinical use offers little practical benefit for identifying patients at risk of delivery before 34 or 37 weeks.
"According to this post-hoc study, in combination with cervical length, the Actim Partus test could be used as an alternative for the fFN test to identify women who will not deliver within seven days after presentation. Further evidence should be collected in a prospective comparative study."
"There is a high degree of uncertainty surrounding the test accuracy and cost-effectiveness results. We are aware of four ongoing UK trials, two of which plan to enrol > 1000 participants. The results of these trials may significantly alter the findings presented here."
